• Osteopathie
    Dr. med. Julia Kamml

    Leben ist Bewegung. Osteopathie bewegt.

Osteopathie Praxis im Landkreis Ebersberg für Grafing, Ebersberg, Kirchseeon, Vaterstetten, Ebersberg, Steinhöring, Forstinning und Hohenlinden. Osteopathische Behandlung von Dr. med. Julia Kamml auf Termin in der Praxis Karin Bachmeier.

Osteopathie mit Herz und Verstand

Osteopathie ist die sanfte manuelle Medizin der Hände.

Als Ärztin und Therapeutin möchte ich meine Hände, mein Herz und meinen Verstand ganz in den Dienst Ihrer Gesundheit stellen.

Durch Osteopathie ist es möglich, Spannungszonen und Bereiche gestörter Mobilität und Vitalität in Ihrem Körper aufzuspüren und zu lösen. Die Osteopathie soll es Ihrem Körper ermöglichen, wieder in ein harmonisches Gleichgewicht zu finden. Somit können die natürlichen Selbstheilungsprozesse wieder ungestört ablaufen und ihr Gesundheitszustand verbessert sich. Dabei ist die Osteopathie praktisch frei von Nebenwirkungen.

Meine Arbeit orientiert sich dabei nicht nur an einem bestimmten Symptom, sondern umfasst den ganzen Menschen als Einheit mit Körper und Geist. Das Ziel der Behandlung ist die Verbesserung des körperlichen und seelischen Befindens meiner Patienten.

Dr. med. Julia Kamml

Warum Osteopathie?

Ich bin bereits seit 2001 Frauenärztin. Und seit 2018 bin ich nach abgeschlossenem fünfjährigem Studium vollqualifizierte Osteopathin. Aber warum? Das rein symptomorientierte Denken und Handeln der Schulmedizin ist zwar bei vielen Erkrankungen wichtig und richtig, aber für andere Beschwerden nicht zielführend und manchmal sogar schädlich. So wollte ich nicht einfach weitermachen, sondern auch für diese Patient/innen nach besseren Behandlungsmöglichkeiten suchen.

Bei dieser Suche hat mich die Osteopathie so überzeugt, dass ich diese Methode unbedingt lernen wollte. Damit kann ich nun gerade den Patient/innen Hilfe anbieten, bei denen die Methoden der konventionellen Medizin nicht zum Erfolg führen. Ich freue mich, dass ich Ihnen seit 2017 als Osteopathin in der renommierten Praxis von Karin Bachmeier (www.karinbachmeier.de) zur Verfügung stehen kann. Der Frauenheilkunde bleibe ich als langjährige freie Mitarbeiterin der Frauenarztpraxis Grafing treu.

Für wen ist Osteopathie sinnvoll?

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Die Osteopathie bietet sich als praktisch nebenwirkungsfrei Behandlungsmethode für viele Arten von Gesundheitsstörungen an. Besonders bekannt ist die positive Wirkung der Osteopathie bei schmerzhaften Funktionsstörungen im muskuloskelettalen Bereich. Damit allein wäre das Potential der Osteopathie aber stark unterschätzt. Auch bei Beschwerden des Nervensystems, der inneren Organe oder des Atmungs- oder Herz-Kreislaufsystems kann die Osteopathie Ihr Befinden verbessern. In meinem Blog können Sie spannende Informationen zur Osteopathie bei den verschiedensten Einsatzbereichen nachlesen.

Osteopathie ist für Menschen jeden Alters geeignet. Besonders empfänglich sind Säuglinge und Kinder, da ihre Gewebe noch weich und anpassungfähig sind. Hier ist der Behandlungserfolg häufig besonders schnell spürbar. Doch auch bis ins hohe Alter besitzt unser Körper noch die Fähigkeit zur Anpassung und Selbstheilung, hier ist allerdings mehr Zeit und Geduld nötig, bis sich Veränderungen einstellen.

Erfahrungsgemäß führt die Osteopathie bei einer relativ kurzfristig bestehenden Problematik deutlich schneller zum Erfolg, hier können ein bis drei Behandlungen oft schon sehr gut helfen. Schleppen Sie jedoch bestimmte Beschwerden schon über Jahre mit sich herum, brauchen Sie etwas mehr Geduld, bis sich positive Effekte einstellen. Auch hier kann Ihnen die Osteopathie jedoch langfristig helfen, Gesundheitsprobleme deutlich zu verbessern. Der einzige Maßstab für den Erfolg sind dabei Sie und Ihr Befinden und Sie selbst entscheiden über die Dauer und Sinnhaftigkeit der Behandlung. Mit meinen neuen Patient/innen berate ich mich daher nach drei Terminen über die Zufriedenheit und eventuell notwendige weitere Behandlungstermine.

Auswahl möglicher Indikationen: schmerzhafte Funktionsstörungen im muskuloskelettalen System, darunter besonders häufig Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit, Haltungsstörungen; chronische Schmerzen: chronischer Kopfschmerz, chronische Unterbauchschmerzen, wiederkehrende Schmerzen im Brustkorb und andere Schmerzzustände; Störungen der Verdauung, z.B. Sodbrennen, Reizdarm, chron. Verstopfung, Blähungen; Störungen der Atmung, z.B. chronischer Husten, Schlafapnoesyndrom; Periodenschmerzen und prämenstruelles Syndrom; Zyklusstörungen und unerfüllter Kinderwunsch ; Schmerzen während und nach der Schwangerschaft; Kieferfehlstellungen, Zähneknirschen; Anpassungsstörungen bei Neugeborenen: Schreibabys, Trinkschwäche, asymmetrische Körperhaltung, Verdauungsbeschwerden, Probleme nach Frühgeburt; Als Begleittherapie bei chronischen Erkrankungen wie AutoimmunkrankheitenStoffwechselerkrankungenneurologischen Krankheiten und auch Krebserkrankungen. Dabei ist das Ziel der Osteopathie in erster Linie die Linderung von quälenden Krankheitssymptomen und Steigerung der Lebensqualität. Es gibt derzeit keine wissenschaftlichen Beweise, ob die osteopathische Behandlung auch eine positive Auswirkung auf den Verlauf dieser Krankheiten haben kann. Im Bereich der chronischen Krankheiten ist eine Zusammenarbeit von Schulmedizin und Osteopathie besonders sinnvoll und gemeinsam können beide Disziplinen zum Wohlergehen von kranken Menschen beitragen.
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Osteopathie Blog

Osteopathie Ebersberg Behandlung

Die Osteopathen gehen davon aus, dass die Gewebe des Körpers möglichst spannungsfrei sein sollten, damit alle lebenswichtigen Prozesse ungestört ablaufen können. Bei diesen Prozessen handelt es sich um die Mikroperfusion (Durchblutung in den kleinsten Gefäße), die das Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und Stoffwechselprodukte abtransportiert, den Lymphabfluss, die Kommunikation über Nerven und Botenstoffe (z.B. […]

Osteopathie viszeral Praxis

Das Thema Beckenboden ist mit viel Scham und Stillschweigen behaftet, dabei haben unglaublich viele Frauen,aber auch Männer, Probleme in diesem intimen Bereich. Oft trauen sich die Betroffenen nicht, dieses Thema beim Arzt anzusprechen, oder sie werden mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen. Dabei ist ein ausgeglichener und funktionsfähiger Beckenboden essentiell wichtig für die Stabilität des […]

Kraniosakral Osteopathie Arzt

Nicht nur gesundheitliche Ereignisse oder Verletzungen hinterlassen bleibende Spuren in unserem Körper. Auch bedeutende Lebenserfahrungen prägen sich tief in unserem Körper ein, meist ohne dass wir uns dessen bewusst sind. So kann es im Verlauf einer osteopathischen Behandlung bei manchen Menschen dazu kommen, dass bei Berührung und Behandlung bestimmter Körperregionen starke Gefühle freigesetzt werden, z.B. […]

Befund und Behandlung

Die Anamnese

Bei der ersten osteopathischen Konsultation wird eine ausführliche Lebens- und Gesundheitsgeschichte des Patienten erhoben. Dabei interessiert sich die Osteopathin nicht nur für die medizinische Vorgeschichte, sondern auch für die persönlichen Lebensumstände, die seelische Verfassung, sowie die Vergangenheit bis hin zur eigenen Geburt. Alle Lebensereignisse können ihre Spuren in Körper und Seele hinterlassen und sind damit wichtig für das Verständnis des Menschen und seines Körpers.

Nach der Anamnese gebe ich Ihnen eine Einschätzung, welche Beschwerden oder Krankheitsbilder einer osteopathischen Behandlung gut zugänglich sind und welche Symptome vorrangig einer schulmedizinischen Abklärung und /oder Therapie bedürfen. Sollten Warnsymptome vorhanden sein, die auf ein ernsthaftes gesundheitliches Problem hindeuten, kann es möglich sein, daß dies erst durch einen fachärztlichen Kollegen abgeklärt werden muß. Idealerweise ist dies bereits vor der osteopathischen Konsultation geschehen. Ihre Sicherheit steht bei mir an erster Stelle!

Die osteopathische Untersuchung 

Nach der Anamnese erfolgt die osteopathische Untersuchung, die immer den gesamten Körper berücksichtigt. Zuerst wird die Haltung, die Atmung und die aktive Bewegung des Patienten beurteilt. Anschließend erfolgt die sorgfältige manuelle Untersuchung im Sitzen und im Liegen. Dabei wird durch sanftes Abtasten, Druck und Zug die Beweglichkeit und Vitalität der Körpergewebe beurteilt. Dabei werden alle osteopathischen Bereiche berücksichtigt: die sogenannten parietalen Strukturen, also unser Bewegungsapparat und das Bindegewebe; das viszerale System, das unsere gesamten inneren Organe umfasst; und das kraniosakrale System, also der Schädel und die Wirbelsäule bis hinunter zum Steißbein. Dabei ist die Trennung dieser drei Systeme nicht wirklich sinnvoll und möglich,, da hier wie überall im Körper enge Beziehungen und Verbindungen bestehen. Eine Diagnostik, die eines dieser Systeme nicht berücksichtigt, bleibt unvollständig und erfasst nicht den ganzen Patienten.

Osteopathie Praxis Parietal

Muskeln und Skelett

Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem gesamten Bewegungsapparat und seinen Störungen.

Osteopathie viszeral Praxis

Innere Organe

Die viszerale Osteopathie betrifft die gesamten inneren Organe des Menschen.

Kraniosakral Osteopathie Arzt

Kopf und Rücken

Die kraniosakrale Osteopathie kümmert sich insbesondere um den Kopf und die Wirbelsäule bis hinunter zum Kreuzbein.

Die Behandlung

Stellt die Osteopathin eine Einschränkung der Mobilität und Vitalität in einer oder in mehreren Regionen des Körpers fest, beginnt die Behandlung. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um eine sogenannte funktionelle Arbeit, die mit minimalen Bewegungsamplituden arbeitet. In seltenen Fällen können auch strukturelle Techniken notwendig sein, also Manipulationen wie sie z.B. auch ein Chiropraktiker durchführt.

Die Osteopathin arbeitet dabei mit dem Gewebe des Patienten zusammen und „begleitet“ es bis in das sogenannte Gewebegleichgewicht Das Gewebegleichgewicht ist ein Zustand, in dem keine Spannung mehr wahrgenommen werden kann und die Gewebeatmung sich wieder gut ausbreitet.

Damit beginnt erst der eigentliche Heilungsprozess. Durch die Wiedererlangung der Mobilität kann sich der Körper wieder frei ausbalancieren, es kann sich ein neues dynamisches Gleichgewicht einstellen. Die natürlichen Fähigkeiten des Körpers zur Selbstorganisation und Selbstheilung können sich wieder ungehindert entfalten, der gesamte Gesundheitszustand des Menschen verbessert sich.

Dieser Prozess nimmt jedoch einige Tage oder Wochen in Anspruch. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollten daher ungefähr drei Wochen liegen, um dem Körper genug Zeit zur Anpassung zu geben. In der Regel sind drei bis vier Behandlungen schon ausreichend, um eine spürbare Verbesserung ihrer Gesundheit und Linderung ihrer Beschwerden zu erreichen. Bei Beschwerden, die bereits seit sehr langer Zeit bestehen, braucht es allerdings etwas Geduld und meist mehr Behandlungen, die sich dann auch über einen längeren Zeitraum erstrecken.

Als Nebenwirkung oder eher Nachwirkung der Osteopathie tritt im Umfeld der behandelten Region sehr häufig eine Art „Muskelkater“ auf, der ein bis zwei Tage anhalten kann. Manche Patienten reagieren auch sensibel mit dem Kreislauf oder mit emotionalen Stimmungsschwankungen auf die Behandlung. Am Besten ist es, Sie nehmen sich am Tag der Behandlung nichts mehrAnstrengendes vor, trinken reichlich und gehen früh ins Bett.

Osteopathie Dr. Julia Kamml Portrait

Über mich

Ich bin Dr. med. Julia Kamml, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne. Ich stamme aus Grafing und wohne nun mit meiner Familie in Aßling.

Werdegang

Grundschule und Gymnasium in Grafing. Studium der Medizin an der TU München.
Promotion in der Geburtshilfe am Klinikum Rechts der Isar der TU München

Facharztweiterbildung an den Kliniken Passau und Traunstein

Weiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“

Bis 2011 Funktionsoberärztin am Klinikum Rosenheim mit den Schwerpunkten gynäkologische Onkologie und Geburtshilfe

Seit 2013: regelmäßige Praxisvertretung in der Frauenarztpraxis Grafing

Osteopathie

Seit 2013 berufsbegleitendes Studium der Osteopathie an der Dresden International Universitiy in Kooperation mit der Osteopathie-Schule Holistèa

2016 Bachelor-Abschluß „Osteopathische Medizin“

Seit Januar 2017 osteopathische Tätigkeit in der Osteopathie-Praxis Karin Bachmeier

Juli 2018 Abschluß der 5-jährigen Osteopathie-Ausbildung

Seit 10/2018 Lehrassistentin an der Osteopathie-Schule Holistèa

Interessen

Hobbies und Freizeit mit der Familie und Freunden teilen

Bergsteigen, Schifahren, Radeln, Fitness

Kochen und gut essen

Lesen, lesen, lesen: querbeet Fachliteratur aus Medizin, Neurowissenschaften, Psychologie, gern Science Fiction, Fantasy

Kosten und Termine

Kosten

Als Ärztin bin ich verpflichtet, nach der ärztlichen Gebührenordnung abzurechnen. Die Kosten für eine Behandlungseinheit liegen bei rund 90 Euro. Dabei dauert er Ersttermin ca. 90 min, damit genug Zeit für die Vorgeschichte und eine gründliche Untersuchung bleibt. Folgetermine dauern 60 min, davon sind mind. 50 min reine Behandlungszeit und ca. 10 min Dokumentation
. Sie erhalten stets eine Privatrechnung von mir, die Sie gegebenenfalls bei Ihrer Krankenkasse einreichen können. Sie sind jedoch verpflichtet, den Betrag unabhängig von einer möglichen Kostenübernahme komplett zu bezahlen. Eine direkte Abrechung mit den Krankenkassen ist für mich nicht möglich.

Babys und Kleinkinder behandle ich aktuell nicht. Kinder ab dem Schulalter können gerne zu mir kommen. Für die jüngeren Patient/innen darf ich Sie auf meine speziell als Kinderosteopathinnen qualifizierten Kolleginnen Christine Zundel und Karin Bachmeier verweisen.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Wichtig! Informieren Sie sich bitte unbedingt vor Beginn der Behandlung über die Voraussetzungen für die Kostenübernahme bei ihrer Krankenkasse. Einige Kassen übernehmen einen Anteil der Behandlung, andere nicht. Viele Kassen verlangen für die Erstattung einen Nachweis über den Umfang der osteopathischen Ausbildung. Da ich über eine fünfjährige Ausbildung verfüge, erfülle ich diese Voraussetzungen. Bei vielen großen Kassen wie der TKK und der LKK befinde ich mich bereits im Verzeichnis der zugelassenen Therapeuten. Bisher haben alle Kassen, bei denen Osteopathie im Leistungskatalog steht, die Kosten für ihre Patienten übernommen. Für die Erstattung verlangen die Kassen in der Regel ein Privatrezept. Diese Rezept können Sie von Ihrem Arzt mitbringen, als Ärztin kann ich es jedoch auch selbst für Sie ausstellen.

Aktuelle Infos, welche Kassen Kosten erstatten unter: www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html

Terminvereinbarung bei Dr. Kamml in den Räumen der Praxis Bachmeier:

Die Rezeption ist jeden Montag, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und Mittwoch von 15 bis 18 Uhr besetzt.

Terminvereinbarungen bitte nur telefonisch unter: 08092-8514915

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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