Osteopathie Praxis Parietal


Egal ob Freizeitsportler oder Leistungssportler, jeder hat es schon mal mitgemacht: Zerrungen, Verstauchungen, Kapsel- oder Bänderrisse oder sogar Frakturen (Brüche). Im Akutstadium gilt hier die goldene PECH-Regel: Pause, Eis (=Kühlen), Compression, Hochlagern. Oft wird auch eine unfallchirurgische Abklärung und Behandlung nötig sein, manchmal sogar eine Operation. Wie kann hier die Osteopathie von Nutzen sein? In der akuten Verletzungsphase ist Osteopathie ebenfalls möglich, hier stehen jedoch physikalische und schulmedizinische Verfahren im Vordergrund. In der Rekonvaleszenz (Erholungsphase) und Rezidivprophylaxe (Schutz vor erneuten Verletzungen) kann die osteopathische Behandlung einen besonders wertvollen Beitrag leisten.

Durch Sportverletzungen wird häufig die Balance der Faszien und Bänder gestört, es können sich dauerhafte Spannungen und Fehlhaltungen aufbauen, die über lange Zeit zu Folgeproblemen führen können. Je früher diese Dysbalancen und Funktionsstörungen erkannt werden, desto leichter sind sie auch zu behandeln. Damit können Folgeschäden schon frühzeitig vermieden werden. Ein einfaches Beispiel: nach einem Bruch eines Fußwurzelknochens ist die Fraktur selbst zwar verheilt, aber durch das Trauma und die nachfolgende ungleiche Belastung beim Gehen haben sich unphysiologische Spannungen in den Faszien, Muskeln und Bändern aufgebaut, die sich nicht ohne weiteres von selbst wieder lösen. Nach vielen Jahren können dadurch Knieschmerzen, Hüftschmerzen oder Rückenschmerzen auftreten. Sogar Arthrose kann dadurch verursacht werden.

Viele Sportler nutzen die Osteopathie auch regelmäßig, um Haltungsstörungen und Asymmetrien möglichst frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen. Damit bleibt die Leistungsfähigkeit und schmerzfreie Freude am Sport erhalten. Verletzungen lassen sich vorbeugen.

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