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Osteopathie Ebersberg Behandlung


Osteopathie mit 1,5m Abstand? Natürlich unmöglich! Ohne engen körperlichen Kontakt ist eine osteopathische Behandlung nicht durchführbar. Trotzdem ist die Osteopathie unter bestimmten Sicherheitsvorkehrung mit geringem Restrisiko möglich. Bitte lesen und beachten Sie zu Ihrer und meiner Sicherheit die folgenden Hinweise:

Sowohl Patient*in als auch Therapeutin müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Im Normalfall ist eine Stoffmaske oder OP-Maske ausreichend. Sollten Sie auch als Angehörige*r einer Risikogruppe in Behandlung kommen wollen, empfehle ich Ihnen für maximale Sicherheit eine FFP2-Maske. Auch ich selbst werde dann eine FFP2-Maske tragen. Trotz korrektem Schutz ist aufgrund der Enge und der Dauer des Kontaktes eine Infizierung jedoch nicht hundertprozentig auszuschließen. Bitte berücksichtigen Sie dies, bevor Sie in Behandlung kommen.

Selbstverständlich werden alle relevanten Kontaktflächen in der Praxis täglich desinfiziert. Die Auflagen der Behandlungsliegen werden (wie bereits vor Corona) nach jedem Besucher gewechselt und gewaschen. Decken dürfen ebenfalls nur einmalig verwendet werden. Daher bitten wir Sie, eine eigene Decke von zuhause mitzubringen, um die Wäschemenge aus ökologischen Gründen möglichst gering zu halten. Danke dafür!

Sorgfältige Handhygiene nach jeder Behandlung ist selbstverständlich. Zwischen den Behandlungen wird der Therapieraum für 5 – 10min gründlich durchgelüftet. Im Winter kann es daher zu Beginn etwas frisch sein, also Decke bitte nicht vergessen.

Sollten Sie verschnupft oder erkältet sein, müssen Sie Ihren Termin unbedingt absagen oder verschieben. Dies ist natürlich kostenfrei möglich. Auch mit leichten Symptomen ist das Betreten der Praxis nicht erlaubt, um die Gesundheit des Personals und der anderen Patient*innen nicht zu gefährden. Dies trifft natürlich ebenso für die Therapeutin zu. Leider kann es daher aktuell etwas häufiger dazu kommen, dass Termine entfallen oder verschoben werden müssen. Aber der Infektionsschutz geht in dem Fall vor!
Sollte Sie offiziell in Quarantäne sein (als Kontaktperson oder Einreisende*r aus einem Risikogebiet) müssen sie selbstverständlich in häuslicher Isolation bleiben.

Wenn wir alle zusammenhelfen und diese einfachen Regeln beachten, dann bleiben wir hoffentlich alle gesund!

Kraniosakral Osteopathie Arzt


Nicht nur gesundheitliche Ereignisse oder Verletzungen hinterlassen bleibende Spuren in unserem Körper. Auch bedeutende Lebenserfahrungen prägen sich tief in unserem Körper ein, meist ohne dass wir uns dessen bewusst sind. So kann es im Verlauf einer osteopathischen Behandlung bei manchen Menschen dazu kommen, dass bei Berührung und Behandlung bestimmter Körperregionen starke Gefühle freigesetzt werden, z.B. Angst, Trauer oder Wut. Auch wenn dies erst sehr aufwühlend sein kann, setzt es doch oft einen Heilungsprozess in Gang. Es ist sehr hilfreich, wenn dem Patienten im Lauf der Behandlung klar wird, woher diese Gefühle kommen und er beginnt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

Daher ist die Osteopathie immer eine Behandlung von Körper und Seele. Wie die östlichen Philosophien schon lange wissen und es auch heute bei uns zunehmend wahrgenommen wird, kann der Körper nicht gesund sein, ohne dass es der Seele gut geht, und umgekehrt. Das bedeutet, Körper und Seele müssen als untrennbare Einheit wahrgenommen und behandelt werden. Osteopathie ist eine Körpertherapie, die über den Körper auch die Seele erreicht. Daher kann die Osteopathie bei psychosomatischen Erkrankungen eine wertvolle Unterstützung sein, da der unbewusste Zugang über den Körper zur Seele für viele Patienten einfacher ist, als der Zugang über eine Psychotherapie. Die Wirkung der Osteopathie geht dabei weit über den Placebo-Effekt hinaus.